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Palast von Polyrinia

Der Palast von Polyrinia

Der Palast von Polyrinia

Der Palast von Polyrinia.

C a. 7 Kilometer landeinwärts von Kissamos aus liegt Polyrinia. Hier haben die griechischen Dorer im 8. Jahrhundert v. Chr. Eine Stadt erbaut, die sich rasch zu einem mächtigen Stadtstaat des antiken Kretas entwickelte. Sein Name bedeutet „Stadt vieler Herden“. Seine Lage in den Bergen, sieben Kilometer von seinem Hafen Kissamos entfernt ist sehr erstaunlich. Von der antiken Stadt ist nicht viel übrig geblieben: ein paar Mauern, einige Gräber, römische Zisternen und Tempelruinen. Dies alles ist von venezianischen Burgruinen überschattet. Auf einer Ebene unterhalb der griechischen Akropolis bzw. des venezianischen Kastells steht neben antiken Tempelresten eine den 99 Heiligen Vätern geweihte Kirche. Diese Kirche wurde 1894 auf den Fundamenten eines Artemis-Tempels des vierten Jahrhundert v. Chr. Erbaut. Weil die Kirche nicht wie die meisten kretischen Gotteshäuser weiß getüncht ist, erkennt man an den Außenmauern, dass hier antike Steine tw. Noch mit altgriechischen Inschriften verwendet wurden. Der Altar des alten Tempels ist Teil der Ostwand des Alters der Kirche. Ein Besuch dieser Stätte lohnt sich schon wegen des phantastischen Panoramablicks über die Bucht von Kissamos. Es gibt unterhalb des archäologischen Areals eine sehr nette Taverne(Akropolis) Das moderne Polyrinia wurde wurde weitgehend aus antikem Baumaterial errichtet. Ein Spaziergang durch seine Gassen lohnt sich. Wir finden hier Zeugnisse prähistorischer, griechisch -römischer oder venezianischer Natur. Sehr beeindruckend ist hier der Blick ins Gebirge, ein Kontrast zur Aussicht vom antiken Tempelbezirk zum Meer.

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