Vorwort

Unter `Heimat´ versteht man in der deutschen Sprache das engere Umfeld des Menschen, in dem er sich geborgen und daher wohl fühlt. Dies betrifft die landschaftliche wie auch die menschlich – kulturelle Seite. Nur eine Landschaft oder nur ein kulturelles Umfeld incl.Sprache oder Dialekt allein genügen nicht, einen Ort oder ein Land als Heimat zu empfinden.
Dem Verfasser dieser Arbeit, der seit den Neunziger Jahren einen Teil des Jahres in Kolimbari lebt, ist bei unzähligen Kontakten im Rahmen der`Parea´, die man vielleicht etwas gewagt mit freundschaftlichem, geselligen Umgang umschreiben könnte, aufgefallen, welch hohen Stand an Zufriedenheit bei den Einwohnern von Kolimbari festgestellt werden kann.
Es liegt daher auf der Hand sich mit der Geschichte dieses Ortes zu befassen, die allgemein nur wenig bekannt ist. Aus Gründen des Umfanges wird um Verständnis gebeten, dass diese Publikation sich in erster Linie mit dem alten Ort Gribiliana und Kolimbari im engeren Sinne befasst. Den gesamten Bereich des heutigen Dimos Kolimbari soll späteren Arbeiten bzw anderen Autorinnen oder Autoren vorbehalten sein. Die vorliegende Kolimbari-Publikation erhebt zudem keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie soll vielmehr in weiteren Schritten ausgebaut und ergänzt werden. Es gilt auch hier der klassische Grundsatz ??????????(alles ist im Fluss).
Es ist mir ein Bedürfnis jenen lieben Menschen zu danken, die mir beim Zustandekommen dieses Buches behilflich waren. Es sind dies Gabriel Tsaligopoulos für die Übersetzung, WalterVelez, Erika und Karl Sillaber für die Bereitstellung von Bildern, Alexius Trappel für die Komposition des Kolimbari - Liedes, Eva Gehrer für die musikwissenschaftliche Beratung, Stephanos Chaidarakis, Stephanos Saridakis (+ 2003), Apostolos Malakonakis und viele andere Bekannte und Freunde als Zeugen im Sinne einer Oral History.

Kunrich Gehrer *) Zeichnung von Karl Sillaber